Neuland Salzburg

Über uns

Das 24 Stunden betreute Wohnhaus "NEULAND" Salzburg ist zentral gelegen und verfügt über sehr gute Anbindungen an den öffentlichen Personennahverkehr.

Den KlientInnen stehen auf 2 Stockwerken insgesamt 22 Einzelzimmer (inklusive Dusche und WC), sowie in jedem Stockwerk ein Aufenthaltsraum und eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung.

Die Rahmenbedingungen der psychosozialen Betreuung, die Rechte und Pflichten der KlientInnen und das Zusammenleben im Haus werden durch den Abschluss eines Betreuungsvertrages und die Hausordnung geregelt.

 

Wichtige Ziele der Betreuung lassen sich unter anderem wie folgt zusammenfassen:

-Psychische Stabilisierung

-Existenzsicherung

-Verbesserung des Umgangs mit der eigenen Erkrankung

-Verbesserung des Umgangs mit Belastungen und Krisen

-Vermeidung von Rückfällen

-Verbesserung von Alltagsfertigkeiten

-Verbesserung kognitiver und sozialer Fertigkeiten.

-Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung.

-Einhaltung richterlicher Weisungen

-Vermeidung neuerlicher Delikte

-Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven

 

Die Angebote des Hauses umfassen unter anderem:

-Bezugsbetreuung

-Individuelle Zielplanung

-Regelmäßige Einzelgespräche

-Wöchentliche Hausversammlung

-Psychoedukation

-Kognitives Training

-Koch- und Backgruppe

-Freizeit- und Kulturangebote

-Spezielle Angebote in Kooperation mit der pro mente Salzburg

(z.B. „Arbeitskreis Sport“, „User-Club“)

 

In Hinblick auf die Förderung einer möglichst selbständigen Lebensführung kommt gerade der Bewältigung von Alltagsanforderungen eine große Bedeutung zu. Zu diesem Zweck steht im Rahmen der 24-Stunden-Betreuung und abgestimmt auf den Bedarf der BewohnerIn jederzeit Unterstützung und Anleitung durch eine hauswirtschaftliche Fachkraft zur Verfügung.

 

Betreffend Tagesstruktur und Arbeitsrehabilitation kann einerseits auf die Angebote der pro mente Salzburg und anderer Kooperationspartner zurückgegriffen werden. Andererseits besteht für die KlientInnen (z.B. im Rahmen einer „niedrigschwelligen“ Erprobung) aber auch die Möglichkeit, an der einrichtungsinternen hauswirtschaftlichen/haustechnischen Tagesstruktur teilzunehmen. Zudem verfügt die pro mente plus in Salzburg in Form des „CAFE CENTRAL“ auch über ein eigenes Tagesstrukturprojekt, in dem diese Erprobung (gegebenenfalls schrittweise) weiter ausgebaut werden kann.

 

Aufnahme und Planung

Das Aufnahmeprocedere kann zwar entsprechend den jeweiligen Rahmenbedingungen durchaus flexibel gehandhabt werden, beinhaltet aber im Wesentlichen folgende Elemente:


1. Kontaktaufnahme durch die Psychiatrische Klinik oder die Justizanstalt (gegebenenfalls auch die KlientIn selbst oder deren Angehörige).


2. Erhebung erster Informationen und Übermittlung von Unterlagen (z.B. ärztliche, sozialarbeiterische oder psychologische Berichte, Gutachten, etc.) zur Ermittlung einer grundsätzlichen Möglichkeit zur Aufnahme der KlientIn in das Aufnahmeprocedere.


3. Erstgespräch mit der KlientIn, Gespräch mit der behandelnden FachärztIn und/oder dem Sozialen/Psychologischen Dienst, wenn möglich Einsichtnahme in den Akt.


4. Besteht aufgrund des rechtlichen Status der KlientIn nicht die Möglichkeit eines „Probewohnens“, so erfolgt die Entscheidung über die Aufnahme anhand der im Rahmen des Erstgespräches erhobenen Informationen. Besteht rechtlich die Möglichkeit, so ist die Durchführung mehrerer UdUs (Unterbrechungen der Unterbringung) im Rahmen des Aufnahmeprocederes obligatorisch.

 

Die mobile Betreuung der pro mente plus in Salzburg

Seit 2008 wird in Salzburg auch „Mobile Betreuung“ in von der pro mente plus angemieteten Wohnungen angeboten.

Im Regelfall werden diese Wohnungen von dafür geeigneten KlientInnen erst nach einem längeren Aufenthalt im Wohnhaus (und nach positiv absolviertem „Probewohnen“ in der Wohnung) bezogen. Die Länge dieses Aufenthaltes, währenddessen die KlientInnen gezielt auf das angestrebte Leben in einer Wohnung vorbereitet werden, ist individuell zu bestimmen.

 

Zwingend notwendige Erfordernisse für den Bezug einer betreuten Wohnung sind vor allem hinreichende psychische Stabilität, Zuverlässigkeit und Paktfähigkeit, aber auch Sicherheit und Verlässlichkeit im Umgang mit der Erkrankung und in der Nutzung vorhandener Unterstützungssysteme.

 

Rechtlich wird ein Antrag auf Änderung der Wohnsitzweisung von der KlientIn selbst gestellt. Im Idealfall wird dieser nach sorgfältiger Prüfung und Einholung relevanter Informationen (z.B. fachärztliche Stellungnahme, Stellungnahme der Wohneinrichtung, Stellungnahme der Bewährungshilfe, fachärztliches Ergänzungsgutachten) durch das zuständige Gericht genehmigt und die Wohnsitzweisung dementsprechend abgeändert.

 

Zu Beginn der mobilen Betreuung halten die KlientInnen zunächst noch täglich Kontakt mit ihren BetreuerInnen. Im Laufe der Zeit wird diese weiter reduziert, bis schließlich nur noch punktueller Betreuungskontakt (z.B. zweimal wöchentlich) besteht. Auch in der Mobilen Betreuung stehen diverse Gruppenangebote (z.B. Entspannungsgruppe, Bewegungsgruppe, Freizeitgruppe) zur Verfügung. Zudem kann auch weiter an den Tagesstruktur-Angeboten des Wohnhauses teilgenommen werden.  

 

 

Die mobile Betreuung in der eigenen Wohnung

In dieser Wohnform werden die KlientInnen (meist nach einem längeren, erfolgreichen Aufenthalt in der Mobilen Betreuung) in ihrer eigenen Wohnung stundenweise weiterbetreut. Zu Beginn steht die Bezugsbetreuung den KlientInnen noch vermehrt zur Verfügung (zwei bis vier Kontakte wöchentlich), die Frequenz der Besuche wird im Verlauf der Betreuung verringert. Die Tagestrukturierung erfolgt unabhängig vom Stammhaus.

 

Um auf diese Weise in den "eigenen vier Wänden" wohnen zu können, sind ähnliche Erfordernisse notwendig, wie zuvor in der Mobilen Betreuung. Allerdings sind hier aufgrund der deutlich geringeren Betreuungsfrequenz und der Notwendigkeit einer vollständig eigenverantwortlichen Tagesstrukturierung noch weitaus höhere Erfordernisse an Kriterien wie etwa die psychische Stabilität, den Umgang mit der eigenen Erkrankung, das „Know-How“ eines effektiven Krisenmanagements, das Wissen um vorhandene Unterstützungssysteme und deren Nutzung usw. geboten. Auch sollten die KlientInnen sich in einem so hohen Ausmaß an Freiheit und Selbständigkeit sicher fühlen.

 

Rechtlich wird auch hier ein Antrag auf Änderung der Wohnsitzweisung von Seiten der KlientInnen gestellt, dem vom zuständigen Gericht nach vorheriger Prüfung im Idealfall zugestimmt wird.

 

Kontakt

Neuland Salzburg
Sterneckstraße 51
5020 Salzburg
Tel: 0662 83 45 95

Mobil: 0699 16 20 04 10

 

Ansprechperson: Isabella Leitner, MSc.
Mobil: 0699 18 32 47 39

isabella.leitner@promenteplus.at

 

News

Tätigkeitsbericht 2015

Der Tätigkeitsbericht 2015 ist online abrufbar.

 

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Neues von der Laienhilfe

Programm und Termine für Einführungs- und Fortbildungstage sind online.

 

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pro mente Plus bei FEST-Engagiert

 

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10 Jahre pro mente Plus

Am 30. September feierte pro mente Plus das 10-jährige Bestehen.

 

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