FORAM Innsbruck

Viele Studien zeigen, dass die Kombination von Psychotherapie und pharmakologischer Therapie die besten Ergebnisse zeigen. Sowohl Psychotherapie als auch medikamentöse Therapie sind effektive Bausteine der Therapie, aber die Kombination der beiden Komponenten ist häufig am sinnvollsten.

 

Es gibt Störungsbilder bei denen ist die Psychotherapie das Mittel der Wahl, wie zB. alle Persönlichkeitsstörungen (Diese liegen bei nahezu allen KlientInnen vor), Sexualstörungen, u.A.

Es gibt aber auch Erkrankungen, bei denen die medikamentöse Therapie stärker im Vordergrund steht, zB. schizophrene Formenkreis Angst und Zwangsneurosen, u.A.

Aber auch dann sind oft Kombinationen mit geeigneten Psychotherapieformen sinnvoll.

Alle Maßnahmen haben letztendlich das Ziel, die soziale Rehabilitation und Reintegration einer betreuten Person zu erreichen und zu stabilisieren.

Sie dienen damit der der Vorbeugung und möglicher Verhinderung neuerlicher Delinquenz(§164 StVG).

 

Ärztliche, psychiatrische Leistungen

• Erstuntersuchung

• Verordnung und Anpassung von Medikation

• Ärztliche Kontrollgespräche

• Gespräche mit Angehörigen

• Psychiatrische Krisenintervention

 

Psychotherapeutische Leistungen

• Erstgespräch

• Einzelpsychotherapie

• Gruppenpsychotherapie

• Austausch mit anderen Betreuungseinrichtungen

• Klärungsgespräche mit psychiatrischer Fachkraft

• Organisation von zusätzlich erforderlichen Hilfsangeboten

 

Leitungsfunktion

• Sorge für ordnungsgemäßen Ablauf

• Berichterstattung an die Gerichte nach Weisung

• Bereitstellung von notwendigen Material

• Kontakt zu Gerichten und Gefangenenhäusern

• Vernetzung mit den anderen Betreuungseinrichtungen

 

Der Sinn dieses Angebotes für die KlientInnen ist, soweit psychiatrisch, zunächst eine Stabilisierung der psychischen Ebene und besseren Bezug zur Realität zu finden. Auf der psychotherapeutischen Ebene, das Erkennen eigener, zum Delikt führender Denk und Verhaltensmuster, eine realistische Auseinandersetzung mit eigenem Verhalten und Erprobung alternativer Lebensformen.

 

Ein Großteil der KlientInnen erlitt eine schon frühe Abwesenheit stabiler Bezugspersonen und soziale Deprivation. Dies soll im Angebot der forensischen Ambulanz und der anderen Sozialeinrichtungen auszugleichen versucht werden.

 

Im forensischen Kontext bedeutet dies in erster Linie, Motivation zum Aufbau einer Beziehung zum Therapeuten, mit der Möglichkeit eigene Ressourcen und Chancen in einer solchen Beziehung erfahren zu können. Erst dadurch können eigene deviante Verhaltensmuster, deren Veränderungswürdigkeit, erkannt werden.

Damit wird ein arbeiten an einer sozial akzeptierten Persönlichkeit möglich.

 

News

Tätigkeitsbericht 2015

Der Tätigkeitsbericht 2015 ist online abrufbar.

 

Mehr Infos finden Sie hier hier ...

 

Neues von der Laienhilfe

Programm und Termine für Einführungs- und Fortbildungstage sind online.

 

Mehr Infos finden Sie hier hier ...

 

pro mente Plus bei FEST-Engagiert

 

Lesen Sie hier mehr ...

 

10 Jahre pro mente Plus

Am 30. September feierte pro mente Plus das 10-jährige Bestehen.

 

Mehr Infos zu der Veranstaltung gibt's hier ...