Aufgaben

Als zentrale Aufgabe der Therapie bzw. medizinischen Behandlung in der FORAM ist die Prävention weiterer Delinquenz definiert. Ein sinnvolles Therapiekonzept sollte daher methodenunabhängig auf die individuelle Problematik des/der Täters/Täterin abgestimmt sein und eine Tataufarbeitung (=Rückfallspräventionsbehandlung) zwingend inkludieren.

 

In diesem Sinne sind das Erkennen eigener, zum Delikt führender Denk- und Verhaltensmuster (Tatbegehungskette), die realistische Auseinandersetzung damit sowie die Entwicklung und Erprobung alternativer Strategien erforderlich. Die Behandlung zielt somit ab auf die Förderung deliktverhindernder, sozial kompetenter und eigenverantwortlicher Persönlichkeitsanteile bzw. die Entwicklung solcher Anteile. Der/die KlientIn lernt, eigene Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen, die zu einem neuerlichen Delikt führen können, frühzeitig zu identifizieren, übernimmt somit Kontrolle über und Verantwortung für den eigenen Entscheidungsprozess.

In weiterer Folge übt er/sie, adäquate Problemlösungsstrategien anzuwenden, realistische Ziele zu formulieren, externe Kontrollmöglichkeiten zu akzeptieren und zu organisieren und auch ein beginnendes Abgleiten in frühere deliktfördernde Muster frühzeitig zu identifizieren und zu unterbrechen.

News

LaienhelferInnenausflug

Auch 2018 organisierten die LaienhelferInnen einen Betriebsausflug. Das Ziel war die Landeshauptstadt Wien.

 

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